Welttierschutztag – alles für die Tiere

Von Kinderrechte Redaktion

Am 4. Oktober ist der internationale Welttierschutztag. Der Tag geht auf den deutschen Tierschützer und Schriftsteller Heinrich Zimmermann zurück. Er wurde 1888 geboren und setzte sich für eine bessere Behandlung von Tieren ein. Hunde mochte er ganz besonders gerne, er gründete sogar eine eigene Zeitung nur über Hunde. Viele Jahre forderte er die Einführung eines eigenen Tages für den Tierschutz. 1931 war es dann so weit. Auf dem Tierschutzkongress in Florenz wurde sein Vorschlag angenommen und der internationale Welttierschutztag gegründet. Als Datum wählte man den 4. Oktober – das ist der Namenstag von Franz von Assisi. Er gilt in der römisch-katholischen Kirche als Schutzpatron von Tieren, Natur und Umwelt und lebte im 13. Jahrhundert in Italien.

Warum brauchen wir den Welttierschutztag?

Viele Tierarten sind vom Aussterben bedroht. Das bedeutet, dass es nur mehr wenige von ihrer Art gibt. Gründe dafür gibt es verschiedene – etwa den Klimawandel, die Abholzung von Wäldern, die Verbauung der natürlichen Lebensräume sowie die Jagd auf Tiere. Laut der Weltnaturschutzunion sind über 32.000 Tier- und Pflanzenarten bedroht. Dazu gehören zum Beispiel Berggorillas, Glattwale oder Lemuren. Auch in Österreich gibt es bedrohte Tierarten wie den Feldhamster oder Kaiseradler. Aber auch nicht bedrohte Tierarten brauchen unsere Hilfe, um ihnen ein artgerechtes Leben zu ermöglichen. Das Tierschutzgesetz verbietet in Österreich zum Beispiel, dass Hühner auf dem Bauernhof in kleinen, engen Käfigen gehalten werden. Am Welttierschutztag gibt es in vielen Ländern Veranstaltungen, auf denen Kinder und Erwachsene mehr über den Tierschutz erfahren.

So viel Platz steht Hühnern (und Kindern) leider nicht überall zur Verfügung.
Foto: APA/Imago/Brookland

Was kannst Du selbst tun?

Bedrohte Tiere wie Berggorillas oder Glattwale sind weit weg, aber Du kannst auch bei Dir zu Hause etwas für den Tierschutz tun. Wenn Du selbst Haustiere hast: Behandle sie gut. Das bedeutet nicht, dass Du ihnen Schokolade zum Naschen geben und sie den ganzen Tag streicheln sollst. Ganz im Gegenteil. Tiere gut zu behandeln bedeutet, ihnen das zu geben, was sie benötigen. Hunde werden von Schokolade krank, Hamster brauchen tagsüber viel Schlaf und sollten nicht ständig zum Spielen geholt werden.

Außerdem kannst Du beim Einkauf gemeinsam mit Deinen Eltern darauf achten, nach Möglichkeit Biolebensmittel zu kaufen. Biobauern schauen darauf, dass ihre Tiere artgerecht gehalten werden und dass in der Landwirtschaft keine Pflanzenschutzmittel und Dünger eingesetzt werden, die zum Beispiel Insekten schaden können. Wenn Du noch mehr tun willst, kannst Du dich auch auf den Webseiten von Tier- und Umweltschutzorganisationen wie Vier Pfoten, Tierschutz Austria, WWF oder Greenpeace informieren.

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